Chronotyp-Test: Bist du Lerche oder Eule?
Beantworte fünf kurze Fragen. Der Test zeigt, ob du eher ein Morgen- oder ein Abendtyp bist. Er beruht auf dem wissenschaftlich geprüften Kurzfragebogen rMEQ.
Dein Ergebnis
Was ist ein Chronotyp?
Jeder Mensch hat eine innere Uhr. Wann sie uns müde und wann wach macht, ist teilweise angeboren. Fachleute sprechen vom Chronotyp. Morgentypen („Lerchen“) werden früh müde und früh wach, Abendtypen („Eulen“) kommen abends erst richtig in Fahrt. Die meisten Menschen liegen dazwischen.
Der Chronotyp verändert sich im Lauf des Lebens: Jugendliche und junge Erwachsene sind oft deutlich spätere Typen, mit dem Alter verschiebt sich die innere Uhr wieder nach vorn.
So wird ausgewertet
Der Test nutzt den reduzierten Morningness-Eveningness-Fragebogen (rMEQ) von Adan und Almirall (1991). Er besteht aus fünf Fragen des bekannten Fragebogens von Horne und Östberg. Die Punkte werden addiert, die Summe liegt zwischen 4 und 25:
| Punkte | Chronotyp |
|---|---|
| 4–7 | Klarer Abendtyp (Eule) |
| 8–11 | Eher Abendtyp |
| 12–17 | Neutraltyp |
| 18–21 | Eher Morgentyp |
| 22–25 | Klarer Morgentyp (Lerche) |
Was bringt dir das Ergebnis?
- Morgentypen legen anspruchsvolle Aufgaben in den Vormittag und gehen abends früh schlafen.
- Abendtypen profitieren von viel Tageslicht am Morgen. Das stellt die innere Uhr etwas früher. Helles Licht und Bildschirme spät am Abend verschieben sie dagegen nach hinten.
- Für alle gilt: Ein regelmäßiger Rhythmus mit ähnlichen Zeiten an Werktagen und am Wochenende hilft am meisten.
Der Test ist eine Selbsteinschätzung und keine Diagnose.
Alle Ergebnisse sind Richtwerte zur Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Hast du über längere Zeit Schlafprobleme, sprich mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt. Der Rechner läuft komplett in deinem Browser, es werden keine Daten gespeichert oder verschickt.
Quellen: Adan A., Almirall H., Horne & Östberg morningness-eveningness questionnaire: A reduced scale, Personality and Individual Differences 1991; Horne J. A., Östberg O., Int J Chronobiol 1976.